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Sonntag, 26. Februar 2012
Zurück in Cocoa
Wieder in Cocoa (sprich: Koko), sind wir erstmal in ein kleines Loch gefallen. Es war das erste richtige Urlaubsabschiedsgefühl, nachdem wir das Schiff verlassen haben.

Wir sind dann erstmal zum Einkaufen gefahren und haben einen guten alten deutschen Bekannten getroffen.



Gestärkt nach dem Essen und leidlich ausgeschlafen - auf dem Schiff mussten wir um 6.45 Uhr zur Immigration - sind wir dann an den herrlichen Strand von Cocoa Beach gefahren. Für Nichtamerikaner: Die Bezeichnung Beach steht nicht für Strand. Cocoa Beach ist nicht der Strand von Cocoa, sondern eine eigene Stadt. Das gleiche gilt für Miami Beach usw.



Das Urlaubsgefühl war sofort wieder da.



Der Strand ist wegen seiner tollen Wellen ein Surferparadis.



Unser Strandabschnitt war übrigens gesponsert von der US Army, da direkt hinter uns ein Übungsflugplatz für Armeeflugzeuge war.



Nach unserem Strandbesuch sind wir dann noch in die Einkaufsmeile von Cocoa Beach gefahren. Roland wollte mal die Preise der Gebrauchtwagen checken.
Hier mal der Unterschied zwischen den Autos, die in Europa fahren (links) und denen hier in Florida:



Das Schöne an der Ostküste von Florida ist das bunte Leben hier:



Von der Figur her könnte es durchaus Ralf sein ... ;-)

Am nächsten Tag (24.02.12) sind wir dann nach Cape Canaveral gefahren:



Roland war total aufgeregt. Er gehört halt zur Mondfahrergeneration.
Nachdem wir die Eintrittszone hinter uns gelassen haben



konnten wir unglaublich viele sehr genaue technische Details lernen. Und natürlich viele Raketen und Fahrzeuge bewundern.





Und natürlich in allen Sprachen lesen, wie stolz die Amerikaner auf die Mondmission sind:



Etwas enttäuscht waren wir, dass wir die Nachbildung der Endeavour nicht besuchen konnten, da an dieser Stelle eine neue Attraktion gebaut wird, nämlich der Stellplatz für die echte Atlantis-Raumfähre.
Der erste Höhepunkt für uns war dann aber der Startsimulator.



Hier konnte man einen echten Raketenstart miterleben. Fantastisch gemacht.
Der zweite Höhepunkt war dann ein reiner Glücksfall. Genau an unserem Besuchstag fand ein Raketenstart statt. Wir haben uns als Astronauten beworben



doch leider wird zur Zeit nur unbemannt gestartet.
Wir sind direkt zur Besucherplattform gefahren und konnten aus relativer Nähe die Startplattform sehen:



Viel dichter dran ist wegen des Drucks und des Krachs lebensgefährlich.
Wir hatten eine Lautsprecherübertragung direkt vom mission control center - es ist unbeschreiblich. Und dann ist die Rakete mit einer unglaublichen Geschwindigkeit abgehoben:



Als der Schall bei uns angekommen ist, hat alles vibriert. Einige dort und auch von uns hatten Tränen in den Augen.

Unser Tag im Space Center ist dann geruhsam zu Ende gegangen



und wir freuen uns auf die Everglades.

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