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Donnerstag, 1. März 2012
Key West
lmrusa2012, 06:44h
Wir hatten einen wunderschönen Blick aus unserem Hotelzimmer in Key West (28.02. - 01.03).

Als erstes haben wir uns einen leckeren Key Lime Pie gegönnt.

Key West ist wirklich, wirklich ein schöner Fleck dieser Erde. Wir alle haben es sehr genossen. Ein wenig wurden wir an Savannah erinnert. Aber Key West ist erheblich mehr. Hier ein paar Eindrücke:






Key West ist aber auch bunt und unglaublich vielseitig:





Key West ist vieles, aber nicht old fashioned

Natürlich kann man auch gut einkaufen hier.
Nachdem wir uns erstmal Ernest Hemmingways Lieblingsbar angesehen haben

- das ist die heutige Bar und so sah sie zu Hemmingways Zeiten aus -,

sind wir zum Hemmingway-Haus gegangen. Hier hat er fast 9 Jahre gelebt.

Hier konnte man viel über sein Leben erfahren,

sein Arbeitszimmer anschauen (hier schrieb er den größten Teil seines Werkes)

und in dem herrlichen Garten mit 44 Nachfahren seiner Katzen relaxen.
Natürlich haben wir auch den südlichsten Punkt Festlandamerikas (USA) uns angeschaut.

In Key West endet der Highway US1.

Für die Philosophen unter uns und unseren Lesern sei angemerkt, dass in jedem Ende auch ein Anfang wohnt ;-)

Abends versammeln sich die Menschen am Mallroy Square

um der Sonne für ihren Untergang zu applaudieren. Das Ganze ist ein großes Happening mit vielen Straßenkünstlern



Doch der Star des Abends ist die Sonne, die hinter dem Horizont im Meer versinkt:



Als erstes haben wir uns einen leckeren Key Lime Pie gegönnt.

Key West ist wirklich, wirklich ein schöner Fleck dieser Erde. Wir alle haben es sehr genossen. Ein wenig wurden wir an Savannah erinnert. Aber Key West ist erheblich mehr. Hier ein paar Eindrücke:






Key West ist aber auch bunt und unglaublich vielseitig:





Key West ist vieles, aber nicht old fashioned

Natürlich kann man auch gut einkaufen hier.
Nachdem wir uns erstmal Ernest Hemmingways Lieblingsbar angesehen haben

- das ist die heutige Bar und so sah sie zu Hemmingways Zeiten aus -,

sind wir zum Hemmingway-Haus gegangen. Hier hat er fast 9 Jahre gelebt.

Hier konnte man viel über sein Leben erfahren,

sein Arbeitszimmer anschauen (hier schrieb er den größten Teil seines Werkes)

und in dem herrlichen Garten mit 44 Nachfahren seiner Katzen relaxen.
Natürlich haben wir auch den südlichsten Punkt Festlandamerikas (USA) uns angeschaut.

In Key West endet der Highway US1.

Für die Philosophen unter uns und unseren Lesern sei angemerkt, dass in jedem Ende auch ein Anfang wohnt ;-)

Abends versammeln sich die Menschen am Mallroy Square

um der Sonne für ihren Untergang zu applaudieren. Das Ganze ist ein großes Happening mit vielen Straßenkünstlern



Doch der Star des Abends ist die Sonne, die hinter dem Horizont im Meer versinkt:


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Mittwoch, 29. Februar 2012
Zum südlichsten Punkt...
lmrusa2012, 06:48h
des Festlands der USA. Heute (28.02.2012) haben wir uns auf den Weg nach Key West gemacht. Es war schwer die schöne Herberge in Florida City zu verlassen. Doch schon nach kurzer Zeit konnten wir die schöne Fahrt mit der herrlichen Aussicht genießen:

Wir sind über schier endlose Brücken,

den Atlantik links und den Golf von Mexico rechts

an paradiesischen Stränden vorbeigefahren.

Unterwegs haben wir eine kleine Bootstour nach Pigeon Key unternommen. In Pigeon Key lebten die Arbeiter, die von 1908-1912 die erste Seven-Miles-Bridge gebaut haben.

Diese Eisenbahnbrücke wurde von Henry Flagler zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln bezahlt und hat Key West für eine größere Besuchermenge erschlossen.
Die alte Brücke war bis zu einem verheerenden Hurrikan 1935 als Eisenbahnbrücke im Einsatz und wurde dann zu einer Autobrücke umgebaut. Sie diente dem Verkehr bis 1982, bis die neue Brücke (Hintergrund) eingeweiht wurde.

Pigeon Key ist heute sowohl ein Museum, als auch ein Camp für arme Kinder, die hier ein wenig nautic sciences erlernen können.
Die Häuser sind noch im Original von 1912 erhalten.


Für Besucher ist die Insel einfach das Paradies mit den schönsten Postkartenmotiven, die es gibt.

Nachdem wir von unserem Kapitän wieder zu unserem Auto gebracht worden sind,

konnten wir nach Key West durchstarten. Hierüber berichten wir demnächst.

Wir sind über schier endlose Brücken,

den Atlantik links und den Golf von Mexico rechts

an paradiesischen Stränden vorbeigefahren.

Unterwegs haben wir eine kleine Bootstour nach Pigeon Key unternommen. In Pigeon Key lebten die Arbeiter, die von 1908-1912 die erste Seven-Miles-Bridge gebaut haben.

Diese Eisenbahnbrücke wurde von Henry Flagler zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln bezahlt und hat Key West für eine größere Besuchermenge erschlossen.
Die alte Brücke war bis zu einem verheerenden Hurrikan 1935 als Eisenbahnbrücke im Einsatz und wurde dann zu einer Autobrücke umgebaut. Sie diente dem Verkehr bis 1982, bis die neue Brücke (Hintergrund) eingeweiht wurde.

Pigeon Key ist heute sowohl ein Museum, als auch ein Camp für arme Kinder, die hier ein wenig nautic sciences erlernen können.
Die Häuser sind noch im Original von 1912 erhalten.


Für Besucher ist die Insel einfach das Paradies mit den schönsten Postkartenmotiven, die es gibt.

Nachdem wir von unserem Kapitän wieder zu unserem Auto gebracht worden sind,

konnten wir nach Key West durchstarten. Hierüber berichten wir demnächst.
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Miami und Miami Beach
lmrusa2012, 06:22h
Heute (27.02.12) sind wir nach Miami gefahren.

Genauer - vorbei an der American Airlines Arena, dem Heimatstadion der Miami Heats -

erstmal nach Miami Beach

soweit wir uns durch das Straßengewirr durchfinden konnten.
Wir fühlten uns ein Wenig an New York erinnert.

Hier sind wir in den

gefahren mit dem Ziel

Dort kann man die vielen Art-Deco-Gebäude in bestem Glanz ansehen:




Selbstverständlich sollte man auch einen Blick auf den angrenzenden Strand werfen,

der sicherlich zu den Schönsten gehört, genauso wie die prächtig gebauten Jungs, die am Eingang zum Strand mit ihren Muskeln posen:

Vom Ocean Drive aus sind wir zum Holocaust Memorial gefahren. In Miami lebt nach New York die zweitgrößte jüdische Gemeinde in den USA.
Das Memorial ist eine heftige Erfahrung. Durch eine Gang hindurch sind auf schwarzem Mamor die Namen von vielen Opfern eingraviert. Man bekommt so eine Vorstellung davon, wie viele Menschen ermordet worden sind. Ralf ist von einem älteren Mann wegen Lidia angesprochen worden. In dem Gespräch hat der Mann gefragt, woher wir kämen. Wir haben geantwortet "Deutschland". Auf unsere Gegenfrage (die in Amerika üblich ist) hat er seine Arm umgedreht und uns seine tätowierte Nummer gezeigt. Er kam ursprünglich aus Polen...




Selbst wenn man an solchen Orten auf solch eine Begegnung gefasst ist, verschlägt es einen die Sprache.
Nach dem Memorial sind wir in die Calle Ocho (8. Straße) weitergefahren. Hier befindet sich Little Havanna, ein Stadtteil geprägt von Exilkubanern.
Jeden Tag wird hier die Hoffnung stärker, dass das System in Kuba bald zusammenbricht.


An einem solchen Tag wird einem, trotz oder gerade wegen der vielen Glücksmomente, die wir hier in den USA erleben deutlich, wie viel Glück wir haben, zur jetzigen Zeit dort zu leben, wo wir leben.

Genauer - vorbei an der American Airlines Arena, dem Heimatstadion der Miami Heats -

erstmal nach Miami Beach

soweit wir uns durch das Straßengewirr durchfinden konnten.
Wir fühlten uns ein Wenig an New York erinnert.

Hier sind wir in den

gefahren mit dem Ziel

Dort kann man die vielen Art-Deco-Gebäude in bestem Glanz ansehen:




Selbstverständlich sollte man auch einen Blick auf den angrenzenden Strand werfen,

der sicherlich zu den Schönsten gehört, genauso wie die prächtig gebauten Jungs, die am Eingang zum Strand mit ihren Muskeln posen:

Vom Ocean Drive aus sind wir zum Holocaust Memorial gefahren. In Miami lebt nach New York die zweitgrößte jüdische Gemeinde in den USA.
Das Memorial ist eine heftige Erfahrung. Durch eine Gang hindurch sind auf schwarzem Mamor die Namen von vielen Opfern eingraviert. Man bekommt so eine Vorstellung davon, wie viele Menschen ermordet worden sind. Ralf ist von einem älteren Mann wegen Lidia angesprochen worden. In dem Gespräch hat der Mann gefragt, woher wir kämen. Wir haben geantwortet "Deutschland". Auf unsere Gegenfrage (die in Amerika üblich ist) hat er seine Arm umgedreht und uns seine tätowierte Nummer gezeigt. Er kam ursprünglich aus Polen...




Selbst wenn man an solchen Orten auf solch eine Begegnung gefasst ist, verschlägt es einen die Sprache.
Nach dem Memorial sind wir in die Calle Ocho (8. Straße) weitergefahren. Hier befindet sich Little Havanna, ein Stadtteil geprägt von Exilkubanern.
Jeden Tag wird hier die Hoffnung stärker, dass das System in Kuba bald zusammenbricht.


An einem solchen Tag wird einem, trotz oder gerade wegen der vielen Glücksmomente, die wir hier in den USA erleben deutlich, wie viel Glück wir haben, zur jetzigen Zeit dort zu leben, wo wir leben.
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Wir sind noch nicht...
lmrusa2012, 05:27h
den Alligatoren oder Haien zum Opfer gefallen. Die schlechte Internetverbindung in unserem Hostel in den Everglades hat allerdings eine Blog Pause erzwungen.
Unser Hostel war nicht nur von außen besonders.

Auch von innen haben wir alle es sofort ins Herz geschlossen.


Man kann sehen, wie liebevoll es eingerichtet ist. Wir hatten eine sehr schöne Zeit (25.02. - 28.02.) hier. Ganz besonders ist der große Außenbereich

mit einem eigens gebautem Wasserfall

Wir haben viele nette Menschen kennengelernt. Eine Gemeinschaftsküche ist super und für unser Wohnprojekt fest eingeplant.
Von hier aus konnte man sehr schnell in den Everglades Nationalpark kommen. Unterwegs sollte man darauf achten, dass man nicht den seltenen Florida-Panther überfährt.

Wir haben zwei der bekannteren Besucherpfade ausgewählt:

Bevor es losging haben wir uns aber erstmal mit den Regeln vertraut gemacht.

Der Anhinga-Trail ist eine Wanderung an den Mangrovensümpfen

Hier kann man die besondere Landschaft aus nächster Nähe sehen,

die vielen Tieren - insbesondere Vögeln Heimat und Schutzraum ist.

Natrülich findet man hier auch die Alligatoren. Wobei die kleineren noch einen Niedlichstatus erhalten,

die größeren durchaus Respekt einflößend sind,

insbesondere aus der Nähe betrachtet

Zur Auflockerung haben wir dieses kleine Suchbild kreiert; wir haben hier einen Alligator versteckt.

Nach dem Anhinga-Trail sind wir den Gumbo-Limbo-Trail entlang gewandert.
Der Gumbo-Limbo ist ein Baum, der wegen seiner Roten Rinde auch Touristenbaum oder nackter Indianer genannt wird.

Man findet ihn in dem sehr dicht bewaldeten Hammock.

Wenn man Glück hat trifft man auch einen Zebraschmetterling an

Am Ausgang haben wir dann noch eine liberale Amish-Gruppierung angetroffen.


Liberale Amish-Gruppierungen dürfen mit dem Auto fahren, ohne eins zu besitzen und dürfen auch technische Geräte, wie Handys benutzen.
Am Abend haben wir dann noch einen Reisebegleiter für die nächsten zwei Wochen vom Airport Miami abgeholt. Welcome Alex.

Unser Hostel war nicht nur von außen besonders.

Auch von innen haben wir alle es sofort ins Herz geschlossen.


Man kann sehen, wie liebevoll es eingerichtet ist. Wir hatten eine sehr schöne Zeit (25.02. - 28.02.) hier. Ganz besonders ist der große Außenbereich

mit einem eigens gebautem Wasserfall

Wir haben viele nette Menschen kennengelernt. Eine Gemeinschaftsküche ist super und für unser Wohnprojekt fest eingeplant.
Von hier aus konnte man sehr schnell in den Everglades Nationalpark kommen. Unterwegs sollte man darauf achten, dass man nicht den seltenen Florida-Panther überfährt.

Wir haben zwei der bekannteren Besucherpfade ausgewählt:

Bevor es losging haben wir uns aber erstmal mit den Regeln vertraut gemacht.

Der Anhinga-Trail ist eine Wanderung an den Mangrovensümpfen

Hier kann man die besondere Landschaft aus nächster Nähe sehen,

die vielen Tieren - insbesondere Vögeln Heimat und Schutzraum ist.

Natrülich findet man hier auch die Alligatoren. Wobei die kleineren noch einen Niedlichstatus erhalten,

die größeren durchaus Respekt einflößend sind,

insbesondere aus der Nähe betrachtet

Zur Auflockerung haben wir dieses kleine Suchbild kreiert; wir haben hier einen Alligator versteckt.

Nach dem Anhinga-Trail sind wir den Gumbo-Limbo-Trail entlang gewandert.
Der Gumbo-Limbo ist ein Baum, der wegen seiner Roten Rinde auch Touristenbaum oder nackter Indianer genannt wird.

Man findet ihn in dem sehr dicht bewaldeten Hammock.

Wenn man Glück hat trifft man auch einen Zebraschmetterling an

Am Ausgang haben wir dann noch eine liberale Amish-Gruppierung angetroffen.


Liberale Amish-Gruppierungen dürfen mit dem Auto fahren, ohne eins zu besitzen und dürfen auch technische Geräte, wie Handys benutzen.
Am Abend haben wir dann noch einen Reisebegleiter für die nächsten zwei Wochen vom Airport Miami abgeholt. Welcome Alex.

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Sonntag, 26. Februar 2012
Zurück in Cocoa
lmrusa2012, 18:00h
Wieder in Cocoa (sprich: Koko), sind wir erstmal in ein kleines Loch gefallen. Es war das erste richtige Urlaubsabschiedsgefühl, nachdem wir das Schiff verlassen haben.
Wir sind dann erstmal zum Einkaufen gefahren und haben einen guten alten deutschen Bekannten getroffen.

Gestärkt nach dem Essen und leidlich ausgeschlafen - auf dem Schiff mussten wir um 6.45 Uhr zur Immigration - sind wir dann an den herrlichen Strand von Cocoa Beach gefahren. Für Nichtamerikaner: Die Bezeichnung Beach steht nicht für Strand. Cocoa Beach ist nicht der Strand von Cocoa, sondern eine eigene Stadt. Das gleiche gilt für Miami Beach usw.

Das Urlaubsgefühl war sofort wieder da.

Der Strand ist wegen seiner tollen Wellen ein Surferparadis.

Unser Strandabschnitt war übrigens gesponsert von der US Army, da direkt hinter uns ein Übungsflugplatz für Armeeflugzeuge war.

Nach unserem Strandbesuch sind wir dann noch in die Einkaufsmeile von Cocoa Beach gefahren. Roland wollte mal die Preise der Gebrauchtwagen checken.
Hier mal der Unterschied zwischen den Autos, die in Europa fahren (links) und denen hier in Florida:

Das Schöne an der Ostküste von Florida ist das bunte Leben hier:

Von der Figur her könnte es durchaus Ralf sein ... ;-)
Am nächsten Tag (24.02.12) sind wir dann nach Cape Canaveral gefahren:

Roland war total aufgeregt. Er gehört halt zur Mondfahrergeneration.
Nachdem wir die Eintrittszone hinter uns gelassen haben

konnten wir unglaublich viele sehr genaue technische Details lernen. Und natürlich viele Raketen und Fahrzeuge bewundern.


Und natürlich in allen Sprachen lesen, wie stolz die Amerikaner auf die Mondmission sind:

Etwas enttäuscht waren wir, dass wir die Nachbildung der Endeavour nicht besuchen konnten, da an dieser Stelle eine neue Attraktion gebaut wird, nämlich der Stellplatz für die echte Atlantis-Raumfähre.
Der erste Höhepunkt für uns war dann aber der Startsimulator.

Hier konnte man einen echten Raketenstart miterleben. Fantastisch gemacht.
Der zweite Höhepunkt war dann ein reiner Glücksfall. Genau an unserem Besuchstag fand ein Raketenstart statt. Wir haben uns als Astronauten beworben

doch leider wird zur Zeit nur unbemannt gestartet.
Wir sind direkt zur Besucherplattform gefahren und konnten aus relativer Nähe die Startplattform sehen:

Viel dichter dran ist wegen des Drucks und des Krachs lebensgefährlich.
Wir hatten eine Lautsprecherübertragung direkt vom mission control center - es ist unbeschreiblich. Und dann ist die Rakete mit einer unglaublichen Geschwindigkeit abgehoben:

Als der Schall bei uns angekommen ist, hat alles vibriert. Einige dort und auch von uns hatten Tränen in den Augen.
Unser Tag im Space Center ist dann geruhsam zu Ende gegangen

und wir freuen uns auf die Everglades.
Wir sind dann erstmal zum Einkaufen gefahren und haben einen guten alten deutschen Bekannten getroffen.

Gestärkt nach dem Essen und leidlich ausgeschlafen - auf dem Schiff mussten wir um 6.45 Uhr zur Immigration - sind wir dann an den herrlichen Strand von Cocoa Beach gefahren. Für Nichtamerikaner: Die Bezeichnung Beach steht nicht für Strand. Cocoa Beach ist nicht der Strand von Cocoa, sondern eine eigene Stadt. Das gleiche gilt für Miami Beach usw.

Das Urlaubsgefühl war sofort wieder da.

Der Strand ist wegen seiner tollen Wellen ein Surferparadis.

Unser Strandabschnitt war übrigens gesponsert von der US Army, da direkt hinter uns ein Übungsflugplatz für Armeeflugzeuge war.

Nach unserem Strandbesuch sind wir dann noch in die Einkaufsmeile von Cocoa Beach gefahren. Roland wollte mal die Preise der Gebrauchtwagen checken.
Hier mal der Unterschied zwischen den Autos, die in Europa fahren (links) und denen hier in Florida:

Das Schöne an der Ostküste von Florida ist das bunte Leben hier:

Von der Figur her könnte es durchaus Ralf sein ... ;-)
Am nächsten Tag (24.02.12) sind wir dann nach Cape Canaveral gefahren:

Roland war total aufgeregt. Er gehört halt zur Mondfahrergeneration.
Nachdem wir die Eintrittszone hinter uns gelassen haben

konnten wir unglaublich viele sehr genaue technische Details lernen. Und natürlich viele Raketen und Fahrzeuge bewundern.


Und natürlich in allen Sprachen lesen, wie stolz die Amerikaner auf die Mondmission sind:

Etwas enttäuscht waren wir, dass wir die Nachbildung der Endeavour nicht besuchen konnten, da an dieser Stelle eine neue Attraktion gebaut wird, nämlich der Stellplatz für die echte Atlantis-Raumfähre.
Der erste Höhepunkt für uns war dann aber der Startsimulator.

Hier konnte man einen echten Raketenstart miterleben. Fantastisch gemacht.
Der zweite Höhepunkt war dann ein reiner Glücksfall. Genau an unserem Besuchstag fand ein Raketenstart statt. Wir haben uns als Astronauten beworben

doch leider wird zur Zeit nur unbemannt gestartet.
Wir sind direkt zur Besucherplattform gefahren und konnten aus relativer Nähe die Startplattform sehen:

Viel dichter dran ist wegen des Drucks und des Krachs lebensgefährlich.
Wir hatten eine Lautsprecherübertragung direkt vom mission control center - es ist unbeschreiblich. Und dann ist die Rakete mit einer unglaublichen Geschwindigkeit abgehoben:

Als der Schall bei uns angekommen ist, hat alles vibriert. Einige dort und auch von uns hatten Tränen in den Augen.
Unser Tag im Space Center ist dann geruhsam zu Ende gegangen

und wir freuen uns auf die Everglades.
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Samstag, 25. Februar 2012
Bahamas Kreuzfahrt - Part III / Sensation
lmrusa2012, 06:53h
Unser Schiff war die Carnival Sensation

Der Captain auf der Brücke hat uns sicher, ohne Felsbrocken über den Atlantik gefahren.

Nachdem wir unser Deck

gefunden hatten, mussten wir nur noch auf den unendlichen Gängen unser Zimmer suchen.

Ausgangspunkt für alle Aktivitäten war die Lobby

Es gab Livemusik

einen Pool

einen Partybereich

Man konnte Minigolf spielen

oder auf die Joggingstrecke gehen oder in die Sauna im Fitnessbereich.
Natürlich gab es allerlei leckere Dinge zu essen:


Und wir hatten ein super Kellnerteam,

die alle Lidia in ihr Herz geschlossen hatten.
Das schönste war aber dennoch der Blick aufs Meer.


Der Captain auf der Brücke hat uns sicher, ohne Felsbrocken über den Atlantik gefahren.

Nachdem wir unser Deck

gefunden hatten, mussten wir nur noch auf den unendlichen Gängen unser Zimmer suchen.

Ausgangspunkt für alle Aktivitäten war die Lobby

Es gab Livemusik

einen Pool

einen Partybereich

Man konnte Minigolf spielen

oder auf die Joggingstrecke gehen oder in die Sauna im Fitnessbereich.
Natürlich gab es allerlei leckere Dinge zu essen:


Und wir hatten ein super Kellnerteam,

die alle Lidia in ihr Herz geschlossen hatten.
Das schönste war aber dennoch der Blick aufs Meer.

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Bahamas Kreuzfahrt - Part II / Nassau
lmrusa2012, 06:29h
Am zweiten Tag unserer Kreuzfahrt sind wir nach Nassau gefahren. Nassau liegt auf der Bahamas-Insel New Providence. Der erste Blick war vielversprechend:

und mit großer Vorfreude hat Roland schon früh morgens auf den nun kommenden Tag geschaut.

Im Hafen haben sich erstmal alle auf die kostenlosen Internetmöglichkeiten gestürzt.

Wir haben einen ereignisreichen Tag vor uns gehabt.

Als erstes sind wir mit der Fähre nach Paradise Island gefahren. Dort sind die schönsten Strände von Nassau.

Der Preis von 4 $ pro Person war nicht nur angekündigt, sondern real.
Bei der Überfahrt sind wir am Haus von Nicolas Cage

vorbeigefahren. Auch Mick Jagger und andere Prominente haben hier ihre Villen.

Unser Reiseführer auf der Fähre hat uns erklärt, dass auch der Vorstand einer englischen Versicherung seiner Frau ein Anwesen auf Paradise Island hat bauen lassen. Allerdings fand sie es so häßlich, dass sie es nie betreten hat. Unser Reiseleiter meinte, es gäbe jetzt zwei Möglichkeiten, entweder man trenne sich von der Frau oder von dem Haus. Er hätte ersteres gemacht. Der Vorstand hat seiner Frau ein neues Haus gebaut. Darauf angesprochen soll er entgegnet haben: Das neue Haus war erheblich günstiger, als es eine Trennung gewesen wäre.
Sinnsucher können auch Yoga auf Paradise Island machen.

Laut Reiseleiter gibt es im Yogazentrum 4 Regeln:
1. Kein Fleisch
2. Kein Sex
3. Keine lauten Geräusche
4. Nur Meditieren
Die Teilnehmer würden ausschließlich Obst, Gemüse und Nüsse (Nuts) essen. Auf den Bahamas gelte es als gesichert:
"You are what you eat".
Noch ein Schwank des Reiseleiters:
Welches ist die beliebteste Nation der Welt?
"The doNATION"
Ok, wer weder bei Nicolas Cage schlafen will, noch meditieren möchte, der könnte es im Towers-Hotel versuchen:

Die Brücke zwischen den zwei Gebäudeteilen ist die Luxussuite. Eine Nacht kostet 100.000 $ und man muss mindestens 4 Nächte übernachten. Um das Geld hierfür zu sparen ist noch genug Zeit, da die Suite für drei Jahre ausgebucht ist.
Auf Paradise Island sind wir dann an schönen Palmen

tollen Shops

und Teichen, die an die Everglades erinnern

vorbei zum Strand gegangen. Es fühlte sich wirklich wie das Paradies an:

Wobei die Wellen gefährlicher waren, als sie aussehen. Ziemlich hoch und mit einer ziemlichen Kraft zurück ins Meer. Ralf war noch nie so abgekämpft nach einem kurzen Schwimmausflug.


Trotzdem war der Strand zum Genießen:

Und wer sich richtig verwöhnen lassen wollte, konnte eine Massage buchen:

In der größten Mittagshitze haben wir den Strand dann verlassen. Die Fahrt durch den Sand war für den einen oder die andere mehr oder weniger bequem...

Nach einem Mittagessen und einer Ruhephase an Bord, sind wir dann nachmittags in die Stadt Nassau gegangen.
Gleich zu Anfang viel uns auf, dass die Post in Nassau anders arbeitet, als die in Freeport:

Natürlich ist Nassau ein Einkaufsparadis, wo man zB teure Uhren sehr günstig erwerben kann:

Auch hier fiel uns die britische Prägung deutlich auf. So sieht man Schuluniformen

oder kann das "Lieblingsgeschirr" von Prinz Harry erwerben.

Auch die Hauptkirche ist anglikanisch.


Die Holzventilatoren unter der Decken sehen interessant aus.
Der amerikanische Einfluss ist auch nicht ganz zu leugnen:

Der Entdecker der Bahamas Christoph Kolumbus wird heute noch geehrt und eine große Statue steht vor dem Regierungsviertel.

Auf unserem Weg zurück zum Schiff haben wir noch diese lustige Tafel entdeckt:

Wenn Liebe tatsächlich blind ist und die Heirat der Augenöffner ist, sollen wir dann also nicht heiraten, damit wir die Liebe nicht verlieren? Was will uns dieser Diener Gottes damit nur sagen...?
Mit diesem Rätsel noch lange beschäftigt sind wir dann zum Abendessen auf unser Schiff zurückgekehrt, das im Hafen auf uns gewartet hat.

Ganz früh am Morgen sind wir dann in See gestochen, mit einem letzten Blick auf Atlantis, einem Amusementpark, der im Morgengrauen tatsächlich an Atlantis erinnert.

Teil III wird dann noch ein paar Eindrücke vom Schiff wiedergeben.

und mit großer Vorfreude hat Roland schon früh morgens auf den nun kommenden Tag geschaut.

Im Hafen haben sich erstmal alle auf die kostenlosen Internetmöglichkeiten gestürzt.

Wir haben einen ereignisreichen Tag vor uns gehabt.

Als erstes sind wir mit der Fähre nach Paradise Island gefahren. Dort sind die schönsten Strände von Nassau.

Der Preis von 4 $ pro Person war nicht nur angekündigt, sondern real.
Bei der Überfahrt sind wir am Haus von Nicolas Cage

vorbeigefahren. Auch Mick Jagger und andere Prominente haben hier ihre Villen.

Unser Reiseführer auf der Fähre hat uns erklärt, dass auch der Vorstand einer englischen Versicherung seiner Frau ein Anwesen auf Paradise Island hat bauen lassen. Allerdings fand sie es so häßlich, dass sie es nie betreten hat. Unser Reiseleiter meinte, es gäbe jetzt zwei Möglichkeiten, entweder man trenne sich von der Frau oder von dem Haus. Er hätte ersteres gemacht. Der Vorstand hat seiner Frau ein neues Haus gebaut. Darauf angesprochen soll er entgegnet haben: Das neue Haus war erheblich günstiger, als es eine Trennung gewesen wäre.
Sinnsucher können auch Yoga auf Paradise Island machen.

Laut Reiseleiter gibt es im Yogazentrum 4 Regeln:
1. Kein Fleisch
2. Kein Sex
3. Keine lauten Geräusche
4. Nur Meditieren
Die Teilnehmer würden ausschließlich Obst, Gemüse und Nüsse (Nuts) essen. Auf den Bahamas gelte es als gesichert:
"You are what you eat".
Noch ein Schwank des Reiseleiters:
Welches ist die beliebteste Nation der Welt?
"The doNATION"
Ok, wer weder bei Nicolas Cage schlafen will, noch meditieren möchte, der könnte es im Towers-Hotel versuchen:

Die Brücke zwischen den zwei Gebäudeteilen ist die Luxussuite. Eine Nacht kostet 100.000 $ und man muss mindestens 4 Nächte übernachten. Um das Geld hierfür zu sparen ist noch genug Zeit, da die Suite für drei Jahre ausgebucht ist.
Auf Paradise Island sind wir dann an schönen Palmen

tollen Shops

und Teichen, die an die Everglades erinnern

vorbei zum Strand gegangen. Es fühlte sich wirklich wie das Paradies an:

Wobei die Wellen gefährlicher waren, als sie aussehen. Ziemlich hoch und mit einer ziemlichen Kraft zurück ins Meer. Ralf war noch nie so abgekämpft nach einem kurzen Schwimmausflug.


Trotzdem war der Strand zum Genießen:

Und wer sich richtig verwöhnen lassen wollte, konnte eine Massage buchen:

In der größten Mittagshitze haben wir den Strand dann verlassen. Die Fahrt durch den Sand war für den einen oder die andere mehr oder weniger bequem...

Nach einem Mittagessen und einer Ruhephase an Bord, sind wir dann nachmittags in die Stadt Nassau gegangen.
Gleich zu Anfang viel uns auf, dass die Post in Nassau anders arbeitet, als die in Freeport:

Natürlich ist Nassau ein Einkaufsparadis, wo man zB teure Uhren sehr günstig erwerben kann:

Auch hier fiel uns die britische Prägung deutlich auf. So sieht man Schuluniformen

oder kann das "Lieblingsgeschirr" von Prinz Harry erwerben.

Auch die Hauptkirche ist anglikanisch.


Die Holzventilatoren unter der Decken sehen interessant aus.
Der amerikanische Einfluss ist auch nicht ganz zu leugnen:

Der Entdecker der Bahamas Christoph Kolumbus wird heute noch geehrt und eine große Statue steht vor dem Regierungsviertel.

Auf unserem Weg zurück zum Schiff haben wir noch diese lustige Tafel entdeckt:

Wenn Liebe tatsächlich blind ist und die Heirat der Augenöffner ist, sollen wir dann also nicht heiraten, damit wir die Liebe nicht verlieren? Was will uns dieser Diener Gottes damit nur sagen...?
Mit diesem Rätsel noch lange beschäftigt sind wir dann zum Abendessen auf unser Schiff zurückgekehrt, das im Hafen auf uns gewartet hat.

Ganz früh am Morgen sind wir dann in See gestochen, mit einem letzten Blick auf Atlantis, einem Amusementpark, der im Morgengrauen tatsächlich an Atlantis erinnert.

Teil III wird dann noch ein paar Eindrücke vom Schiff wiedergeben.
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Freitag, 24. Februar 2012
Bahamas Kreuzfahrt - Part I / Freeport
lmrusa2012, 06:00h
Auf zu unserer 4-tägigen Bahamas-Kreuzfahrt

Es geht los in Port Canaveral. Vorbei an den Abschussrampen für die Spaceshuttles hinaus aufs Meer.

Am ersten Tag steuern wir Freeport auf der Grand Bahamas Island an.


Wir wurden bereits auf dem Schiff darauf eingeschworen, dass wir nach Port Lucaya wollen würden, da wir dort die größten Schnäppchen unseres Lebens machen könnten. Wer schon einmal eine Türkeikaffeefahrt nach Pamukkale mitgemacht hat, kann sich vorstellen, was sich dahinter verbirgt.
Wir haben uns entschieden nach Downtown Freeport zu fahren.
Zunächst haben wir kein Taxi bekommen, da uns niemand nach Downtown bringen wollte. Hierzu ist zu sagen, dass direkt am Hafen Sammeltaxen bereitstehen, um die Touristenströme nach Port Lucaya zu bringen.
Die Fahrt nach Port Lucaya (12 miles) sollte laut Aushang 6,50 $ je Person kosten, die Fahrt nach Downtown (3 Miles) 4 $. Einer der Einweiser sagte uns, dass das Schild nicht mehr aktuell wäre und wir 25 $ für die Fahrt bezahlen mussten. Nachdem wir uns geweigert hatten kam ein anderer Einweiser und versuchte uns auszureden nach Downtown zu fahren, da es dort nichts Sehenswertes gäbe und wir nach 15 Min. wieder weg wollen würden. Stur, wie wir sind, wollten wir dennoch für 4 $ je Person nach Downtown. Der Einweiser sagte, wir sollten warten, er würde ein kleineres Taxi besorgen.
10 Min. später war tatsächlich ein Taxi da. Der Einweiser murmelte noch zum Fahrer, er habe es uns ausreden wollen, aber sei erfolglos geblieben.
In Downtown angekommen, wollte der Taxifahrer 25 $ von uns haben. Wir haben ihm gesagt, dass 16 $ also vier Dollar je Person vereinbart waren. Er erklärte uns daraufhin, dass 4 Dollar richtig sei, er aber sechs Plätze anbieten würde. Ungeachtet seiner Rechenschwäche haben wir ihm 17 $ gegeben und sind unserer Wege gegangen.

Wir haben uns erstmal an dem warmen Wetter

und den vielen bunten Häusern

erfreut. Die Bahamas waren bis 1973 britisch. man merkt den Unterschied zu den USA sehr deutlich. Nicht nur am Linksverkehr, sondern insbesondere an der sehr kühlen Freundlichkeit.
Wir haben viele sehr engagierte Frauen getroffen, die offensichtlich das Zepter fest in der Hand haben. Downtown war ein interessantes Erlebnis, mit vielen kleinen Geschäften, leckerem regionalen Essen und einem guten Einblick in das Leben der Menschen abseits vom Tourismus.
Manche Dinge erschienen uns ein wenig kompliziert, wie zum Beispiel das Postsystem.

Offensichtlich muss nicht der Postbeamte die Post sortieren, sondern der Absender. Vielleicht ja eine zukunftsweisende Idee für die Deutsche Post?
Andererseits scheinen die Bahamas abseits vom Massentourismus und von der Finanzbranche arm zu sein.

Manche Preise schienen uns für Einheimische unbezahlbar.
Unser Taxifahrer hatte uns erzählt, dass Downtown durch einen Hurrikan im Jahr 2004 zerstört worden ist und der Tourismus sich deshalb nach Port Lucaya verlagert hat. Die großen Firmen, insbesondere die Banken sind nach Nassau übergesiedelt, so dass die Grand Bahamas Island viel verloren hat.
Bei diesem herrlichen Sonnenuntergang haben wir Freeport dann verlassen und sind nach Nassau weitergefahren.

Soviel sei schon hier verraten: Es war wunderschön und mit Freeport und dem Kaffeefahrtcharakter nicht vergleichbar.

Es geht los in Port Canaveral. Vorbei an den Abschussrampen für die Spaceshuttles hinaus aufs Meer.

Am ersten Tag steuern wir Freeport auf der Grand Bahamas Island an.


Wir wurden bereits auf dem Schiff darauf eingeschworen, dass wir nach Port Lucaya wollen würden, da wir dort die größten Schnäppchen unseres Lebens machen könnten. Wer schon einmal eine Türkeikaffeefahrt nach Pamukkale mitgemacht hat, kann sich vorstellen, was sich dahinter verbirgt.
Wir haben uns entschieden nach Downtown Freeport zu fahren.
Zunächst haben wir kein Taxi bekommen, da uns niemand nach Downtown bringen wollte. Hierzu ist zu sagen, dass direkt am Hafen Sammeltaxen bereitstehen, um die Touristenströme nach Port Lucaya zu bringen.
Die Fahrt nach Port Lucaya (12 miles) sollte laut Aushang 6,50 $ je Person kosten, die Fahrt nach Downtown (3 Miles) 4 $. Einer der Einweiser sagte uns, dass das Schild nicht mehr aktuell wäre und wir 25 $ für die Fahrt bezahlen mussten. Nachdem wir uns geweigert hatten kam ein anderer Einweiser und versuchte uns auszureden nach Downtown zu fahren, da es dort nichts Sehenswertes gäbe und wir nach 15 Min. wieder weg wollen würden. Stur, wie wir sind, wollten wir dennoch für 4 $ je Person nach Downtown. Der Einweiser sagte, wir sollten warten, er würde ein kleineres Taxi besorgen.
10 Min. später war tatsächlich ein Taxi da. Der Einweiser murmelte noch zum Fahrer, er habe es uns ausreden wollen, aber sei erfolglos geblieben.
In Downtown angekommen, wollte der Taxifahrer 25 $ von uns haben. Wir haben ihm gesagt, dass 16 $ also vier Dollar je Person vereinbart waren. Er erklärte uns daraufhin, dass 4 Dollar richtig sei, er aber sechs Plätze anbieten würde. Ungeachtet seiner Rechenschwäche haben wir ihm 17 $ gegeben und sind unserer Wege gegangen.

Wir haben uns erstmal an dem warmen Wetter

und den vielen bunten Häusern

erfreut. Die Bahamas waren bis 1973 britisch. man merkt den Unterschied zu den USA sehr deutlich. Nicht nur am Linksverkehr, sondern insbesondere an der sehr kühlen Freundlichkeit.
Wir haben viele sehr engagierte Frauen getroffen, die offensichtlich das Zepter fest in der Hand haben. Downtown war ein interessantes Erlebnis, mit vielen kleinen Geschäften, leckerem regionalen Essen und einem guten Einblick in das Leben der Menschen abseits vom Tourismus.
Manche Dinge erschienen uns ein wenig kompliziert, wie zum Beispiel das Postsystem.

Offensichtlich muss nicht der Postbeamte die Post sortieren, sondern der Absender. Vielleicht ja eine zukunftsweisende Idee für die Deutsche Post?
Andererseits scheinen die Bahamas abseits vom Massentourismus und von der Finanzbranche arm zu sein.

Manche Preise schienen uns für Einheimische unbezahlbar.
Unser Taxifahrer hatte uns erzählt, dass Downtown durch einen Hurrikan im Jahr 2004 zerstört worden ist und der Tourismus sich deshalb nach Port Lucaya verlagert hat. Die großen Firmen, insbesondere die Banken sind nach Nassau übergesiedelt, so dass die Grand Bahamas Island viel verloren hat.
Bei diesem herrlichen Sonnenuntergang haben wir Freeport dann verlassen und sind nach Nassau weitergefahren.

Soviel sei schon hier verraten: Es war wunderschön und mit Freeport und dem Kaffeefahrtcharakter nicht vergleichbar.
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