Freitag, 13. April 2012
Wieder da!
lmrusa2012, 16:03h
Gestern, 12.04.2012, sind wir, traurig ob der viel zu schnell vergangenen Zeit, wieder in Leipzig - teilweise - angekommen. Teilweise deshalb, weil der Kinderwagen und die Trage beschlossen haben uns ab Paris nicht mehr zu begleiten, sondern über Düsseldorf, Hamburg und München die Reise noch etwas zu verlängern.
In den nächsten Tagen - wenn wir auch mental angekommen sind - werden wir von unseren ca. 12.000 Bildern noch einige einstellen und von ein paar bisher unterschlagenen Erlebnissen und Anekdoten berichten...
In den nächsten Tagen - wenn wir auch mental angekommen sind - werden wir von unseren ca. 12.000 Bildern noch einige einstellen und von ein paar bisher unterschlagenen Erlebnissen und Anekdoten berichten...
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Dienstag, 10. April 2012
Ostern
lmrusa2012, 07:08h
Am sonnigen Ostersonntag haben wir uns unter die New Yorker gemischt und einmal eine andere Vorstellung davon bekommen wie man Ostern feiern kann. Am späten Vormittag ging es in die nahe gelegene Trinity Church- nein, nicht zum Gottesdienst, sondern zur Spring Egg Hunt, mit Livemusik, Easter Bunny und Hot Dogs, und das alles auf dem die Kirche umgebenden Friedhof.



Kinder aus dem gesamten Viertel wurden herangekarrt um, schick herausgeputzt, möglichst viele von den von freiwilligen Helfern wild zwischen den Grabstellen aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert verteilten Eiern zu ergattern:


Auch Lidia wurde von dem allgemeinen Wetteifern angesteckt und hat sich nach anfänglichem Zögern...

...durch nichts und niemanden mehr stoppen lassen...


und konnte am Ende des wilden Treibens einige Fundstücke auf der Habenseite verbuchen:

War das schon alles?

Nein, denn danach ging es in die Fifth Avenue, zur Easter Parade.

Die Fifth Avenue wird zu diesem Zweck für zehn Blöcke über sechs Stunden gesperrt und wird von herausgeputzen New Yorkern, Musikern, Zuckerwatteverkäufern und zahlreichen Schaulustigen bevölkert. Was für ein Spektakel!











Als uns der Trubel doch etwas zu bunt wurde, haben wir die lange Bahnfahrt nicht gescheut und uns nach Coney Island aufgemacht.

Leider auch da: ein Riesenrummel. Anders als in den Jahren zuvor, war bereits am 01.04.12 Eröffnungstag und der Andrang entsprechend groß. Schade, weil Coney Island mit seinem morbiden Charme

und den in die Jahre gekommenen Fuhrgeschäften

menschenleer am besten zur Geltung kommt.


Noch einmal schnell die Hände ins Wasser...

...und dann heißt es Abschied nehmen von Coney Island und dem wundervollen Meer.



Kinder aus dem gesamten Viertel wurden herangekarrt um, schick herausgeputzt, möglichst viele von den von freiwilligen Helfern wild zwischen den Grabstellen aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert verteilten Eiern zu ergattern:


Auch Lidia wurde von dem allgemeinen Wetteifern angesteckt und hat sich nach anfänglichem Zögern...

...durch nichts und niemanden mehr stoppen lassen...


und konnte am Ende des wilden Treibens einige Fundstücke auf der Habenseite verbuchen:

War das schon alles?

Nein, denn danach ging es in die Fifth Avenue, zur Easter Parade.

Die Fifth Avenue wird zu diesem Zweck für zehn Blöcke über sechs Stunden gesperrt und wird von herausgeputzen New Yorkern, Musikern, Zuckerwatteverkäufern und zahlreichen Schaulustigen bevölkert. Was für ein Spektakel!











Als uns der Trubel doch etwas zu bunt wurde, haben wir die lange Bahnfahrt nicht gescheut und uns nach Coney Island aufgemacht.

Leider auch da: ein Riesenrummel. Anders als in den Jahren zuvor, war bereits am 01.04.12 Eröffnungstag und der Andrang entsprechend groß. Schade, weil Coney Island mit seinem morbiden Charme

und den in die Jahre gekommenen Fuhrgeschäften

menschenleer am besten zur Geltung kommt.


Noch einmal schnell die Hände ins Wasser...

...und dann heißt es Abschied nehmen von Coney Island und dem wundervollen Meer.
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Freitag, 6. April 2012
Eigentlich wollten wir...
lmrusa2012, 07:32h
...den Beitrag "Mit Big Bird in Big Apple" überschreiben...

aber da wir uns der absoluten Seriosität unseres Blogs... ihr wisst schon. Und überhaupt: von Anfang an!
Am 27.03. haben wir uns von Atlanta, unserem Dodge Grand Caravan und damit irgendwie auch von unserer Rundreise verabschiedet. Der New York Besuch war von Anfang an gefühlt ein eigenes Ding. So versuchte sich jeder von uns im Flugzeug nach New York von einem kleinen Gefühl der Traurigkeit abzulenken, Lidia zum Beispiel mit der Lektüre der Sicherheitsbestimmungen,

auch wenn diese offenbar eher Anlass zu Frust bot ;-)

Je näher wir New York kamen, um so stärker setzte sich jedoch die Freude durch, die schließlich schon vor Wochen beim Besuch in Cape Caneveral geweckt wurde:

In New York angekommen hatten wir uns am Tag nach Lidias Geburtstag vorgenommen, das Empire State Building zu besuchen:dieser Blick auf die Stadt ist immer wieder beeindruckend!


Dann galt es das von oben Gesehene, zu Fuß zu erkunden und so sind wir in den vergangen Tagen nach China Town,




Little Italy,


,
die Upper East Side, Midtown Manhatten und Chelsea gedüst.


.
Besonderes Highlight dabei war der Spaziergang auf der mittlerweile schon weit ausgebauten High Line, einer ehemaligen Hochbahntrasse, die zu einer Parkanlage umgestaltet wurde und weiter wird. Vorbei an spannenden Gebäuden:

und sich entspannenden Menschen:

eröffnet sich von der High Line ein toller Blick auf den so genannten Meatpacking District und Manhatten:



.
Auch in New York ist Frühling!




Das überwiegend sonnige Wetter hat uns aber nicht von einigen Indoor- Aktivitäten abgehalten. So haben wir an einem Tag im Metropolitan Museum mit geschätzten weiteren zweihundertausend Besuchern versucht, Kunst zu genießen:


Etwas enttäuschend war, dass in der uns besonders interessierenden Ausstellung (Sammlung von Gertrude Stein) keine Kinder(wagen) erlaubt waren, so dass wir eher unentspannt durchgehetzt sind.
Für alle außer Mandy, die sich für einen halben Tag abgeseilt hatte, stand außerdem Madame Tussauds auf dem Programm:






Unsere Wohnung liegt mitten im Financial District, unweit vom Battery Park wo in diesem Frühjahr nicht protestiert wird sondern Blumenbeete gepflanzt und geturnt.




Am Battery Park starten auch die Schiffsfahrten zur Statue of Liberty: gestern mit uns!





Diese Bootstour war für uns die zweite, Midtown und Lower Manhattan haben wir ebenfalls vom Wasser aus gesehen:


Das neue World Trade Center, das auf den Bildern als Baustelle zu sehen ist, hat übrigens gestern das Empire State Building als höchstes Gebäude der Stadt abgelöst. 100 von geplanten 104 Stockwerken sind fertiggestellt. Insgesamt soll das Bauwerk einmal 541 Meter messen.

aber da wir uns der absoluten Seriosität unseres Blogs... ihr wisst schon. Und überhaupt: von Anfang an!
Am 27.03. haben wir uns von Atlanta, unserem Dodge Grand Caravan und damit irgendwie auch von unserer Rundreise verabschiedet. Der New York Besuch war von Anfang an gefühlt ein eigenes Ding. So versuchte sich jeder von uns im Flugzeug nach New York von einem kleinen Gefühl der Traurigkeit abzulenken, Lidia zum Beispiel mit der Lektüre der Sicherheitsbestimmungen,

auch wenn diese offenbar eher Anlass zu Frust bot ;-)

Je näher wir New York kamen, um so stärker setzte sich jedoch die Freude durch, die schließlich schon vor Wochen beim Besuch in Cape Caneveral geweckt wurde:

In New York angekommen hatten wir uns am Tag nach Lidias Geburtstag vorgenommen, das Empire State Building zu besuchen:dieser Blick auf die Stadt ist immer wieder beeindruckend!


Dann galt es das von oben Gesehene, zu Fuß zu erkunden und so sind wir in den vergangen Tagen nach China Town,




Little Italy,


,die Upper East Side, Midtown Manhatten und Chelsea gedüst.


.Besonderes Highlight dabei war der Spaziergang auf der mittlerweile schon weit ausgebauten High Line, einer ehemaligen Hochbahntrasse, die zu einer Parkanlage umgestaltet wurde und weiter wird. Vorbei an spannenden Gebäuden:

und sich entspannenden Menschen:

eröffnet sich von der High Line ein toller Blick auf den so genannten Meatpacking District und Manhatten:



.Auch in New York ist Frühling!




Das überwiegend sonnige Wetter hat uns aber nicht von einigen Indoor- Aktivitäten abgehalten. So haben wir an einem Tag im Metropolitan Museum mit geschätzten weiteren zweihundertausend Besuchern versucht, Kunst zu genießen:


Etwas enttäuschend war, dass in der uns besonders interessierenden Ausstellung (Sammlung von Gertrude Stein) keine Kinder(wagen) erlaubt waren, so dass wir eher unentspannt durchgehetzt sind.
Für alle außer Mandy, die sich für einen halben Tag abgeseilt hatte, stand außerdem Madame Tussauds auf dem Programm:






Unsere Wohnung liegt mitten im Financial District, unweit vom Battery Park wo in diesem Frühjahr nicht protestiert wird sondern Blumenbeete gepflanzt und geturnt.




Am Battery Park starten auch die Schiffsfahrten zur Statue of Liberty: gestern mit uns!





Diese Bootstour war für uns die zweite, Midtown und Lower Manhattan haben wir ebenfalls vom Wasser aus gesehen:


Das neue World Trade Center, das auf den Bildern als Baustelle zu sehen ist, hat übrigens gestern das Empire State Building als höchstes Gebäude der Stadt abgelöst. 100 von geplanten 104 Stockwerken sind fertiggestellt. Insgesamt soll das Bauwerk einmal 541 Meter messen.
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Dienstag, 3. April 2012
Birthday girl
lmrusa2012, 05:59h
Auf vielfachen Wunsch unserer Leserschaft ;-) hier ein paar verspätete Geburtstagseindrücke vom Big Apple. Am ersten richtigen New York Tag (am 27.03. waren wir am Nachmittag in der Maiden Lane angekommen), hat Lidia ihren ersten Geburtstag gefeiert.
Am Morgen hat Lidia noch ziemlich verschlafen und mit einem großen Fragezeichen im Gesicht Geburtstagskuchen mit Kerze und kleine Geschenke in Empfang genommen.

Dann ging es auf zu F.A.O. Schwarz, einem Spielzeugladen, um sich dort ins Getümmel zu stürzen. Vor Ort kam es zu kleinen Enttäuschungen, als die Wunschspielzeuge:

in gepäckbestimmungskompatible Mitbringsel getauscht wurden:

Es war ein Tag voller Premieren. Zum ersten Mal:
U-Bahn fahren (schön festhalten!)

Schaukeln und Rutschen im Central Park (mit klaren Präferenzen...)

endlos lange Rolltreppe fahren im Trump Tower. Mit Oma hoch

und mit Opa runter

Big Piano spielen

am Abend Lidia- Nudeln essen (ganz zufällig entdeckt, ehrlich!)

Für uns alle ein wunderschöner Tag: happy birthday, Lidia!

Am Morgen hat Lidia noch ziemlich verschlafen und mit einem großen Fragezeichen im Gesicht Geburtstagskuchen mit Kerze und kleine Geschenke in Empfang genommen.

Dann ging es auf zu F.A.O. Schwarz, einem Spielzeugladen, um sich dort ins Getümmel zu stürzen. Vor Ort kam es zu kleinen Enttäuschungen, als die Wunschspielzeuge:

in gepäckbestimmungskompatible Mitbringsel getauscht wurden:

Es war ein Tag voller Premieren. Zum ersten Mal:
U-Bahn fahren (schön festhalten!)

Schaukeln und Rutschen im Central Park (mit klaren Präferenzen...)

endlos lange Rolltreppe fahren im Trump Tower. Mit Oma hoch

und mit Opa runter

Big Piano spielen

am Abend Lidia- Nudeln essen (ganz zufällig entdeckt, ehrlich!)

Für uns alle ein wunderschöner Tag: happy birthday, Lidia!

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Samstag, 31. März 2012
Georgia on our mind
lmrusa2012, 08:06h
Die letzte Station unserer Rundreise war - wie bei einer Rundreise nicht wirklich anders zu erwarten - die gleiche wie bei unserer Ankunft. Atlanta, Georgia. Die Stadt von Coca Cola

Eine der besonderen Attraktionen in Atlanta ist das Aquarium, das eine Fläche von mehr als 50.000 qm umfasst

Roland und Steffi sind extra früh aufgestanden, um mit viel Zeit, dieses monumentale Wasserkunstwerk zu besuchen






Wir haben zusammen den Frühling von Atlanta

im Olympiapark genossen


Eine weitere Attraktion von Atlanta ist "Underground". Die Stadt lag früher erheblich tiefer als heute und die Altstadt ist restauriert worden und wird heute als unterirdische Einkaufsmeile präsentiert.


Wir fanden die Verbindung von Shops und Historic District sehr gelungen.
Keine Zeit hatten wir mehr, das Grab von Martin Luther King Jr. und das Haus von Margareth Mitchell ("Vom Winde verweht") zu besuchen. Wobei wir uns gegen das Grab von Martin Luther King auch bewusst entschieden haben, da dieses ein Marmorsarg über einem Wasserbett ist; es ist zu bezweifeln, dass er selber, der in einem Holzsarg, von einem Eselskarren gezogen, beerdigt werden wollte, derartigen Personenkult gewollt hätte. In Memphis haben wir gelernt, dass er in fast jeder Rede wiederholt hat, dass es nicht auf den "Dreamer" ankomme, sondern auf den "Dream", der auch ohne ihn weiterleben würde.
Stattdessen haben wir uns das Hyatt und das Marriott-Hotel angesehen, das erste hat ein beeindruckendes 22. Stockwerke umfassendes Atrium

Das letztere sogar 47. Stockwerke

mit einem wunderbaren Blick über die futuristisch anmutende Stadt

Besonders geschätzt wird Atlanta für seine beeindruckende Pflanzkunst und -architektur, auf die gerne mit Schildern hingewiesen wird ;-)

Mit einem lachenden und zwei weinenden Augen haben wir uns dann auf den Weg zum Flughafen gemacht

um nach
Miles
unseren Dodge Grand Caravan zurückzugeben...
Georgia on our mind ... Big Apple vor Augen

Eine der besonderen Attraktionen in Atlanta ist das Aquarium, das eine Fläche von mehr als 50.000 qm umfasst

Roland und Steffi sind extra früh aufgestanden, um mit viel Zeit, dieses monumentale Wasserkunstwerk zu besuchen






Wir haben zusammen den Frühling von Atlanta

im Olympiapark genossen


Eine weitere Attraktion von Atlanta ist "Underground". Die Stadt lag früher erheblich tiefer als heute und die Altstadt ist restauriert worden und wird heute als unterirdische Einkaufsmeile präsentiert.


Wir fanden die Verbindung von Shops und Historic District sehr gelungen.
Keine Zeit hatten wir mehr, das Grab von Martin Luther King Jr. und das Haus von Margareth Mitchell ("Vom Winde verweht") zu besuchen. Wobei wir uns gegen das Grab von Martin Luther King auch bewusst entschieden haben, da dieses ein Marmorsarg über einem Wasserbett ist; es ist zu bezweifeln, dass er selber, der in einem Holzsarg, von einem Eselskarren gezogen, beerdigt werden wollte, derartigen Personenkult gewollt hätte. In Memphis haben wir gelernt, dass er in fast jeder Rede wiederholt hat, dass es nicht auf den "Dreamer" ankomme, sondern auf den "Dream", der auch ohne ihn weiterleben würde.
Stattdessen haben wir uns das Hyatt und das Marriott-Hotel angesehen, das erste hat ein beeindruckendes 22. Stockwerke umfassendes Atrium

Das letztere sogar 47. Stockwerke

mit einem wunderbaren Blick über die futuristisch anmutende Stadt

Besonders geschätzt wird Atlanta für seine beeindruckende Pflanzkunst und -architektur, auf die gerne mit Schildern hingewiesen wird ;-)

Mit einem lachenden und zwei weinenden Augen haben wir uns dann auf den Weg zum Flughafen gemacht

um nach
Miles
unseren Dodge Grand Caravan zurückzugeben...
Georgia on our mind ... Big Apple vor Augen
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