Freitag, 9. März 2012
In Inverness
haben wir in unserer schönen Villa erstmal ausgeschlafen.



Heute (08.03.) waren es 30 Grad,



so dass wir überlegen mussten, was wir mit dem Tag anstellen. Roland und Steffi haben beschlossen, den Tag am hauseigenen Pool zu verbringen.



Der Rest hat sich auf den Weg nach Cedar Key gemacht. Ein Geheimtipp von Baedecker :-) Früher war Cedar Key die zweitgrößte Stadt Floridas, da der dortige Holzhandel dank der Geschäfte des Stifteherstellers Faber blühte. Heute ist der Ort ein kleines verschlafenes Fischerdorf mit ein wenig Tourismus.

Auf dem Weg nach Cedar Key mussten wir durch den Goethe State Forest



Dieser hat nichts mit Johann Wolfgang zu tun, sondern verdankt seinen Namen J.T. Goethe (whoever ... googelt doch selber).
Wir sind unter dem Simpsons-Himmel entlang gefahren



und haben mittag Cedar Key erreicht.



Der Tipp erwies sich als Volltreffer. Hier einige Bilder:









Besonders gelobt wird Cedar Key für sein frisches Seafood. Den Lobster vor Augen haben wir das beste Restaurant am Ort angesteuert:



OK, es sieht ein wenig in die Jahre gekommen aus - und - es ist auch ein wenig in die Jahre gekommen, samt seines Personals:



Der Hinweis, dass hier alles etwas langsamer funktioniert, ist durchaus ernst zu nehmen. Wir haben das allerdings als sehr wohltuend empfunden und das Essen war wirklich besonders. Mandy hat einen traditionellen Cedar Key Salat genossen:



Uns sind hier einige Besonderheiten aufgefallen.
Hier stehen im Straßenverkehr nicht der Schildkrötennachwuchs, sondern der eigene im Mittelpunkt:



Um so richtig langsam fahren zu können, nutzen die Residents hier offensichtlich keine Autos sondern Golfkarts



Das Foto ist repräsentativ für die vielen Liebespaare, die, der Romantik des Fischerdorfes erliegend, hier Kurzurlaub machen.

Die größte Besonderheit ist allerdings, dass man sich hier nur mit einem Hund auf oder in das Wasser begibt:







Da wir keinen Hund dabei hatten, haben wir uns entschlossen, am Strand zu relaxen.



Auf dem Rückweg haben wir uns dann gefragt, ob wir vielleicht mit unserer Entspannung zu eigensinnig waren, denn immerhin standen unsere Bedürfnisse an erster Stelle...

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