Dienstag, 10. April 2012
Ostern
Am sonnigen Ostersonntag haben wir uns unter die New Yorker gemischt und einmal eine andere Vorstellung davon bekommen wie man Ostern feiern kann. Am späten Vormittag ging es in die nahe gelegene Trinity Church- nein, nicht zum Gottesdienst, sondern zur Spring Egg Hunt, mit Livemusik, Easter Bunny und Hot Dogs, und das alles auf dem die Kirche umgebenden Friedhof.







Kinder aus dem gesamten Viertel wurden herangekarrt um, schick herausgeputzt, möglichst viele von den von freiwilligen Helfern wild zwischen den Grabstellen aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert verteilten Eiern zu ergattern:





Auch Lidia wurde von dem allgemeinen Wetteifern angesteckt und hat sich nach anfänglichem Zögern...



...durch nichts und niemanden mehr stoppen lassen...





und konnte am Ende des wilden Treibens einige Fundstücke auf der Habenseite verbuchen:



War das schon alles?



Nein, denn danach ging es in die Fifth Avenue, zur Easter Parade.



Die Fifth Avenue wird zu diesem Zweck für zehn Blöcke über sechs Stunden gesperrt und wird von herausgeputzen New Yorkern, Musikern, Zuckerwatteverkäufern und zahlreichen Schaulustigen bevölkert. Was für ein Spektakel!























Als uns der Trubel doch etwas zu bunt wurde, haben wir die lange Bahnfahrt nicht gescheut und uns nach Coney Island aufgemacht.



Leider auch da: ein Riesenrummel. Anders als in den Jahren zuvor, war bereits am 01.04.12 Eröffnungstag und der Andrang entsprechend groß. Schade, weil Coney Island mit seinem morbiden Charme



und den in die Jahre gekommenen Fuhrgeschäften



menschenleer am besten zur Geltung kommt.





Noch einmal schnell die Hände ins Wasser...



...und dann heißt es Abschied nehmen von Coney Island und dem wundervollen Meer.

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